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Fête de la Musique 2014

Ein unvergesslicher Sommerabend voller MusikFête de la Musique lockt bei strahlendem Wetter viele Besucher in die Innenstadt

Badische Neueste Nachrichten | Acher- und Bühler Bote | BÜHL | 23.06.2014 ________________________________________Die Musik bewegt ganz BühlFête de la Musique lockt bei strahlendem Wetter viele Besucher in die InnenstadtVon unserer Mitarbeiterin Katrin KönigBühl. Ein tiefblauer Sommerhimmel wölbte sich über dem Johannesplatz, als Oberbürgermeister Hubert Schnurr dort am Samstag den Startschuss für die Fête de la Musique gab: „Sie erhalten einen Eindruck, welche Stimmung heute in der Stadt herrschen wird“, kommentierte er den unterhaltsamen, gut besuchten Auftakt der „Asbanda Big Band“ aus Altschweier, und sprach von über 40 teilnehmenden Bands, fast 250 Musikern, vielen Sponsoren.Es sollte in der Tat eine sehr lebendige, zugleich friedliche Stimmung an den neun Bühnen in der Innenstadt spürbar sein, von Beginn an. Die Fête ist überall stets in Bewegung: So wie die Bands wechseln, ändern sich die Zuhörer. Überzeugt die Musik, bilden sich Menschentrauben in immer wieder neuen Konstellationen: Junge Leute, Senioren, Familien mit Kindern, unterschiedlich gewichtet. Dem Karlsruher Percussion-Ensemble „Schlag den Stab“ zum Beispiel lauschen auffallend viele Jugendliche, bei Blaskapellen ist das Publikum bunt gemischt, das Schlager-Repertoire von Martin Halm wiederum spricht eher ältere Generationen an. Die meisten Menschen scheinen sich von hier nach dort treiben zu lassen, flanieren mit offenen Augen und Ohren durch die Straßen. Genau das entspricht wohl der Vorstellung des Veranstalters, der Stadt Bühl: Für jeden solle etwas dabei sein, sagt Petra Ewert vom Kulturbüro, die mit der „Delegation“ um OB Hubert Schnurr und Bürgermeister Wolfgang Jokerst unterwegs ist. Es gehe nicht vorrangig um Qualität, sondern darum, möglichst vielen Musikern Raum zu geben – solange die Texte nicht etwa gewaltverherrlichend seien.Das Mosaik all der verschiedenen Stilrichtungen fügt sich tatsächlich, wie schon bei der Erstauflage der Fête 2013, zu einem (Straßen-)Musikfest vom Feinsten. Da sitzt Akkordeonist Pirol an der Kirche und begleitet das Geschehen mit Tangos und Walzern; die Musik bleibt im Hintergrund, verleiht aber eine gewisse Leichtigkeit: ähnlich wie Filmmusik, die die Szenen vertieft und zu „färben“ vermag. Auch die Jungs von „Destiny unknown“ tragen zu diesem Flair bei: Man trifft die Band aus Ötigheim gut gelaunt an einem schattigen Platz der Schwanenstraße, wo sie sich schon vor ihrem „eigentlichen“ Auftritt an einem Song der Sportfreunde Stiller versucht. Mit Erfolg, wie sich an Mienen, Summen und Mitwippen der Zuhörer erkennen lässt.Wer es „heavy“ mag, kann seine Zelte beim Marktplatz aufschlagen: Laut Ewert sind die Bühnen zwar nicht, wie bei der französischen Fête de la Musique (die zeitgleich unter anderem in Straßburg stattfindet), in Musiksparten eingeteilt, doch sei es am Marktplatz recht „rockig“, große Kapellen wiederum spielten am Johannesplatz. Kleine Bühnen wie die bei der „Quetsch“ bieten sich für Musiker wie Cindy Blum an: Die Liedermacherin singt mit starker, gefühlvoller Stimme, abseits der Menschenmengen. Es ergeben sich durchaus reizvolle Kontraste: Blum etwa folgt auf Jagdhornmusik, nach ihr unterhält „Pat & the one eyed cat“ mit Rock ’n’ Roll. Dass die Musiker der Fête aus der Region, aber auch vom Bodensee oder aus dem Elsass stammen, spricht ebenfalls für die beachtliche Vielfalt des Programms. Bis in den Abend bleibt der Besucherandrang rege, wenn auch nicht massiv; je später es wird, desto häufiger sind ausgelassen tanzende Zuhörer zu beobachten. Irgendwann gesellt sich auf dem Johannesplatz „Public Viewing“ hinzu: Fußball-WM mit Live-Musik! Wenn das nicht originell ist. Obwohl ein Sieg mit Live-Musik noch schöner gewesen wäre DIE INNENSTADT ALS GROSSE BÜHNE: Fast 250 Musikerinnen und Musiker – im Bild die Liedermacherin Cindy Blum – sorgten bei der zweiten Auflage der Fête de la Musique für Stimmung.

Was ist Fête de la Musique?Erstmals ins Leben gerufen wurde die Fête de la Musique in Frankreich durch den damaligen französischen Kulturminister Jack Lang am 21. Juni 1982 in Paris. In Frankreich ist die Fête de la Musique mittlerweile eine schon zur Tradition gewordene Veranstaltung, die auf großes Interesse stößt. Auch in der Bühler Partnerstadt Villefranche oder dem befreundeten elsässischen Haguenau wird jedes Jahr die Fête de la Musique gefeiert. Inzwischen hat sich die Fête de la Musique auch in Städten außerhalb Frankreichs, in ca. 340 Städten auf der ganzen Welt, davon 60 in Europa, etabliert. In Deutschland trat die "Fête" ihren Siegeszug ab 1995 von Berlin aus an und wird mittlerweile in ca. 40 anderen deutschen Städten/Gemeinden begangen.

Bühne - 1 -Marktplatz

PirolDas Akkordeon erlernte er im Selbststudi-um. Mit seinen Argentinischen Tangos undMusette-Walzern erinnert er an einen Kaf-feehausmusiker.

One DayDie neue Band im Raum Bühl:Günter „Richy“ Neumann - Gesang, Flöte, Akustik-gitarreSergej „Sergio“ Tonkich - Sologitarre, Mandoline, KeyboardAlexander „Alex“ Hafner - BassDaniele „Dane“ Maggio - GitarreDomenico „Cicco“ Cicco-piedi - DrumsMit einer interessanten Mischung von Gary Moore bis Metallica.

Destiny UnknownSchon seit 2009 spielen sich Timo, Fabio, Dennis und Falk Auftritt für Auf-tritt, mit ihrem alternativen Rock die Seele aus dem Leib und geben ihre überschwängliche Freude am Musizieren an das Publikum weiter.

Heavy Rock’n’RollAlleHackbarBei AlleHackbar gehts um den Spaß, die Power auf der Bühne und um den Sound der im Kopf bleibt!! Ihre Musik ist von Einfl üssen durch Motörhead, Rose Tattoo und Ramones durchzogen, also ein mächtiger Sound der zum Abgehen, Abrocken und Party machen anregt. Auf der Bühne wird alles gegeben, egal ob 10 oder 10000 Zuschauer, sie sind immer präsent!www.facebook.de/AlleHackba

PaddelnohnekanuDie „einzige Punkband“aus Baden-Baden ist unterwegs mit Stücken ihrer ersten LP„endlich wiederdeutsch-punk“.

RockSplinter ProofDie Band SPLINTER PROOF wird Ende 2009 von Roman Schmidt (Sänger/Gitarrist) und Rudi Seckinger (Bass) gegründet und spielt seit Mai 2011 mit Thomas Horstfeld (Gitarre) und Daniel Hahn (Schlagzeug) in der jetzigen Besetzung. SPLINTER PROOF spielen überwiegend eigene Songs mit englischen Texten beeinfl usst von verschiedenen Stilen des Rock, die jederzeit eigenständig, melodiös, groovig und tanzbar sind.

Badische Neueste Nachrichten | Acher- und Bühler Bote | BÜHL | 24.06.2014„Botschafter der Fête jenseits des Rheins“Stadt Bühl hat mit dem Musikfest ein Alleinstellungsmerkmal/Neuauflage im Jahr 2015 ist schon gesetztVon unserem Redaktionsmitglied Klaus-Peter MaierBühl. „Nach dem Spiel ist vor dem Spiel“: Der weise Spruch des ehemaligen Bundestrainers Sepp Herberger, längst ein Klassiker im Zitatenschatz jedes Fußballfans, gilt nicht nur für die kickende Garde, sondern auch für die Akteure der Fête de la Musique, die am Samstag in Bühl zu Bestform aufliefen und die ganze Innenstadt musikalisch in Bewegung hielten. Und die Neuauflage im kommenden Jahr ist schon gesetzt: Oberbürgermeister Hubert Schnurr sprach in seiner Bilanz von einer „gelungenen Veranstaltung, die eines Neustarts 2015 mit Sicherheit bedarf“.Laut Bürgermeister Wolfgang Jokerst hat der Hauptsponsor, der an diesem 21. Juni die zweite Bühler Fête ermöglichte, auch für 2015 sein Engagement zugesagt. Ob allerdings dann wieder am Tag des Sommeranfangs gefeiert wird, steht noch in den Sternen. Denn der 21. Juni (an diesem Datum wird in Frankreich traditionell die Fête ausgerichtet) ist 2015 ein Sonntag, die Stadt Bühl tendiert aber dazu, das Musikfest weiterhin mit einem „Bühler Samstag“ zu verbinden – eine Kombination, die sich bewährt habe. Auch in der Partnerstadt Villefranche steigt übrigens die Fête laut Jokerst immer an einem Samstag.Rundum zufrieden sind die Organisatoren mit der jetzigen zweiten Auflage. Das friedliche und entspannte Musikfest (Jokerst) bot Newcomern und etablierten Bands gleichermaßen eine Plattform, und die Bühler Großveranstaltung wurde damit ihrem eigenen Anspruch gerecht, Musik auf die Straßen und Plätze zu bringen. Bühl hat bekanntlich als erste Stadt in der Region mit der Ausrichtung die Initiative ergriffen. Sie sei damit der „Botschafter der Fête jenseits des Rheins“, freut sich Jokerst über dieses Alleinstellungsmerkmal.Beste Stimmung in der Innenstadt, nachmittags wesentlich mehr Frequenz als im Vorjahr, während abends – dem WM-Spiel der deutschen Elf gegen Ghana geschuldet – doch ein Besuchereinbruch hingenommen werden musste: So präsentierte sich die Fête am Samstag (der ABB berichtete). OB Schnurr würdigte das sehr gute Angebot der Bands und Einzelkünstler, aber auch die Arbeit aller Beteiligten hinter den Kulissen. Die „riesige logistische Aufgabe“ sei gut gemeistert worden. „Die Organisation war noch reibungsloser als im letzten Jahr“, ergänzte Jokerst. Auch künftig werde am zeitlichen Rahmen, sprich am Festbeginn um 11 Uhr und am Veranstaltungsende 23 Uhr, festgehalten.Durchweg erfreulich waren laut Andreas Bohnert, Abteilungsleiter Bürgerservice, auch die Rückmeldungen der Gastronomie. „Gigantisch“ freuten sich gar die Wirte am Johannesplatz über die Besucherfrequenz. „In Bühl spielt die Musik“, weiß auch Bernd Peters von der Innenstadtgemeinschaft Bühl in Aktion (Bina), der ebenfalls nur positive Rückmeldungen erhalten hat. Er plädierte dafür, die Fête weiterhin in die „Bühler Samstage“ zu integrieren – denn diese seien an sich schon „eine Marke.“

DER NAME IST PROGRAMM: Die Big Band „AllAboutJazz“ bereicherte die Bühler Fête de la Musique mit Swing, Latin und Funk. Rundum positiv fällt das Fazit der Organisatoren des Festivals aus. Foto: Margull


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